Handy & Smartphone

Handys verkaufen und gebrauchte Handys kaufen

Die Zahl der Handys in Deutschland steigt rasant an. Inzwischen gibt es bereits mehr Mobiltelefone als das Land Einwohner zählt. Davon gehören mehr und mehr Geräte zur Kategorie Smartphone. Handys sind darum so populär, weil es sich praktisch um Alleskönner im Hosentaschenformat handelt, mit denen man längst nicht nur telefonieren kann. Alle namhaften Hersteller bringen ständig neue Modelle auf den Markt. Davon profitieren die Verbraucher, denn es gibt ihnen die Möglichkeit, gebrauchte Handys, zum Beispiel ein iPhone 4 gebraucht oder ein iPhone 5 gebraucht zu einem günstigen Preis zu kaufen und dadurch viel Geld zu sparen. Damit man beim Kauf bzw. Verkauf von gebrauchten Handys keine Probleme bekommt, sollten man jedoch einige Punkte beachten, die sich unterscheiden, je nachdem ob man das Handy verkaufen oder kaufen möchte.

Was ist beim Handy Verkaufen zu beachten?

Das Verkaufen von gebrauchten Produkten aller Art wird durch das Internet enorm erleichtert. Dort können auf einer Vielzahl von Seiten kostenlose Anzeigen aufgegeben werden. Zunehmend gibt es auch Apps für Smartphones und Tablet PCs, mit deren Hilfe man gleich auf mehreren Seiten inserieren oder aber suchen kann. Inserate mit Bild ziehen mehr Aufmerksamkeit auf sich als reine Produktbeschreibungen. Wie man ein Inserat mit Foto verfasst, wird auf den einzelnen Webseiten in der Regel gut erklärt. Wichtig ist, eine aussagekräftige Überschrift wie iPhone 4 gebraucht oder iPhone 5 gebraucht mit Preisangabe zu nennen, da viele potentielle Käufer lediglich die ersten Worte der Anzeige überfliegen und sofort zur nächsten springen. Ehe man ein eigenes Inserat verfasst, solltem an erst einmal die anderen für gleichartige Geräte durchstöbern. Dadurch bekommt man nicht nur eine Idee, welcher Text sich besonders gut eignet, sondern auch eine Vorstellung über den Preis. Ist er zu hoch, schreckt er Käufer ab, ein zu niedriger Preis erweckt Misstrauen. In der Produktbeschreibung sollte unbedingt stehen, um welchen Hersteller und welche Version des Handys es sich handelt und wie der allgemeine Zustand des Geräts ist. Ehrlich währt immer noch am längsten. Es ist kein Problem, leichte Gebrauchsspuren wie Kratzer oder vielleicht eine kleine Beschädigungen des Gehäuses zu erwähnen. Gebrauchte Handys sind nun einmal keine Neuware, dass weiß jeder. Wenn man sein gebrauchtes Handy schnell zu einem guten Preis verkaufen möchte, empfiehlt es sich, auf einige Dinge zu achten. Zum Beispiel sollte man immer die Originalverpackung (OVP) und die Rechnung aufheben, selbst wenn die Garantie abgelaufen ist. Beides dient als Nachweis, dass das Gerät legal erworben wurde. Gleich von Anfang an sollte man besonders für hochwertige Smartphones, eine entsprechende Tasche oder Schutzhülle kaufen. Dieses Zubehör steigert nicht nur den Wert des Handys, sondern verringert auch das Auftreten von Gebrauchsspuren. Aus demselben Grund ist auch die Verwendung von Displayschutzfolie zu empfehlen, die vor dem Verkauf ausgetauscht werden kann. Vor dem Verkauf sollte man darauf achten, dass alle persönlichen Daten gelöscht wurden und dass eventuell vorhandene Speicherkarten entfernt wurden, sofern sie nicht als Zubehör mit verkauft werden. Gegebenenfalls sollte das Handy auf Werkseinstellung zurückgesetzt werden.

Gebrauchte Handys kaufen - worauf sollte man achten?

Bevor man sich entscheidet, ein Smartphone wie zum Beispiel ein iPhone 4 gebraucht zu kaufen, lohnt es sich, erst einmal die verschiedenen Angebote miteinander zu vergleichen. Dabei empfiehlt es sich, nicht nur auf den Preis zu achten, sondern eine ganze Reihe anderer Faktoren ebenfalls zu berücksichtigen. Wird das Gerät beispielsweise in Originalverpackung (OVP) angeboten? Liegt eine Rechnung bzw, ein Kaufbeleg vor? Dann kann man in der Regel davon ausgehen, dass es sich um ein legal gekauftes Gerät und kein Diebesgut handelt. Auch der Allgemeinzustand des Geräts ist wichtig. Viele Handys weisen Gebrauchsspuren in Form von Kratzern oder Abschürfungen auf. Wenn diese nicht außergewöhnlich stark sind, muss man so etwas akzeptieren. Mit etwas Geschick kann man dafür einen Preisnachlass bekommen. Sehr wichtig ist auch, nach dem Zustand des Akkus zu fragen, da diese die Schwachstelle der meisten Handys sind. Bei manchen Modellen ist der Akku fest verbaut und kann nur in einer Fachwerkstatt ausgetauscht werden, bei anderen Modellen dagegen kann er ganz einfach ausgewechselt werden. Vorsicht ist bei allen Handys geboten, die Displayschäden haben, da ein Austausch eines gesprungenen Displays sehr teuer ist. Gut ist dagegen, wenn das Handy mit Zubehör angeboten wird. Das ist beispielsweise in vielen Fällen eine passende Tasche oder Schutzhülle oder auch eine Speicherkarte oder ein Bluetooth Headset zusätzlich zu den standardmäßigen Ohrhörern.

Handys kaufen ist Vertrauenssache

Besonders bei gebrauchten Geräten ist es ratsam, sich beim Kauf nicht überrumpeln oder zu vorschnellen Entscheidungen drängen zu lassen. Finger weg von scheinbaren Schnäppchen, die auf der Straße angeboten werden, besonders wenn der Preis zu günstig ist. Es könnte sich um Diebesgut handeln. Solche Handys können beschlagnahmt werden und der Käufer hat dann das Nachsehen, weil er weder Handy noch sein Geld zurück bekommt. Geräte wie ein iPhone 5 gebraucht sind oft auch nur billige Kopien des Original Apple Produkts. Normale Leute, die ein Handy verkaufen, haben in der Regel auch nichts dagegen, wenn der Kaufinteressent Fragen stellt und das Gerät testet, bevor er sich zu einem Kauf entscheidet. Das ist sein gutes Recht, weil bei einem privaten Verkauf gebrauchter Handys die gesetzlichen Garantiebedingungen nicht greifen. Die kommen nur dann zum Tragen, wenn das Gerät von einem gewerblichen Verkäufer angeboten wird, beispielsweise in einem Secondhand Shop. Aus diesem Grund ist es in der Regel auch besser, gebrauchte Geräte wie Handys, Computer oder Tablet PCs von einem Verkäufer in der Nähe zu kaufen. Man kann sich dann normalerweise vor dem Kauf treffen und der Käufer hat die Gelegenheit, das Gerät anzusehen und zu testen, ehe er sich entscheidet. Bestellt man dagegen ein gebrauchtes Handy im Internet, kauft man sozusagen die Katze im Sack. Selbst ein fast neues Gerät kann beispielsweise schon mehrere Stürze oder einen Wasserschaden erlitten haben. Bei vielen Webseiten für den An- und Verkauf von Gebrauchtwaren kann man den Suchradius festlegen und beispielsweise auf 20 oder 50 Kilometer im Umkreis begrenzen.